Die Werkstätten:Messe 2013 ist nach vier Tagen mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Dabei ist es der Leistungsschau von Werkstätten für behinderte Menschen erneut gelungen, die Zahl der Besucher zu steigern, auf 21.109. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 14 Prozent. 

Die Werkstätten:Messe ist auf dem richtigen Kurs. (Foto: NuernbergMesse/Frank Boxler)


Ist die Werkstätten:Messe ein Selbstläufer? Fast könnte man es meinen, angesichts der stetig wachsenden Besucherzahlen. Waren im vergangenen Jahr schon über 18.560 Menschen zu der viertägigen Veranstaltung gekommen, waren es dieses Jahr 21.109 Besucher. Das entspricht einem Zuwachs von 14 Prozent.

 

Messe auf dem richtigen Kurs

 

Die Werkstätten:Messe, die seit 2006 in Nürnberg zu Hause ist, war zwar vom Stand weg ein Erfolg, „dass wir nun aber die 20.000er-Marke so deutlich geknackt haben, ist füruns eine große Bestätigung“, zeigt sich der Projektverantwortliche der Messe, Leander Krummrich, überaus erfreut. Offensichtlich hält der Untertitel der Messe, Werkstätten für behinderte Menschen zeigen Leistung – Vielfalt – Qualität, was er verspricht“, stellt Krummrich fest, und freut sich, mit seinem Team und gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten (BAG:WfbM) auf dem richtigen Kurs zu sein.

 

Wichtiger Indikator für Produkterfolg

 

Wie stimmig dieser ist, war auch dieses Jahr bei den Ausstellern selbst zu spüren, die an allen vier Messetagen „enorm viele Kontakte knüpfen konnten und die Anerkennung für ihre Arbeit fanden“. Die Werkstätten:Messe habe sich zu der Plattform für die Einführung neuer Produkte entwickelt, die hier erstmals präsentiert werden um sie vor der Markteinführung zu testen. „Die Resonanz der Werkstätten:Messe-Besucher ist für Designer und Werkstattleitung ein wichtiger Indikator über den zukünftigen Erfolg eines Produktes“, berichtet Krummrich.

 

Treffpunkt und Branchenhighlight

 

Daneben erfüllt die Werkstätten:Messe weitere wichtige Funktionen: sie ist Treffpunkt von Werkstattbeschäftigten und Mitarbeitern, Messe für Einkäufer aus Industrie und Handel und sie lädt Entscheidungsträger aller Ebenen in Politik und Verwaltung zum Austausch über die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Werkstätten ein.

Menschen bei ihrem Berufswunsch unterstützen

 

Dass dieser Brückenschlag zwischen unterschiedlichen Zielgruppen der Werkstätten:Messe hervorragend gelingt, zeigte deren achte Ausgabe der Messe beispielhaft. „So ein Portfolio plus sozialen Mehrwert hat wohl kaum eine andere Messe“, bilanziert denn auch Martin Berg, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) nach vier publikumsstarken Messetagen. „Hier ist direkt greifbar, welchen Beitrag Werkstätten für behinderte Menschen für eine inklusive Arbeitswelt leisten. Ob Kunsthandwerk, Landwirtschaft oder Gastronomie, wir können Menschen bei ihrem Berufswunsch unterstützen – egal wo sie arbeiten möchten. Diese Botschaft möchten wir mit der Werkstätten:Messe senden: Wir können dafür sorgen, dass mehr Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten.“ Die nächste Werkstätten:Messe findet statt vom 13.-16. März 2014.

 

(Nürnberg-Messe/BAG:WfbM).

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