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Der Landkreis Forchheim stellt Arbeitsplätze für Beschäftigte der Werkstätten zu Verfügung. Auf einem dieser Praktikumsplätze arbeitet Markus Pogadl (39). Anhand seiner Biografie werden Nutzen und Sinnhaftigkeit der inklusiven Arbeitsangebote deutlich - genauso wie die dabei bestehenden Probleme.

Im Dezember 2006 wurde das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet. Ziel der UN-Konvention ist es unter anderem, Menschen mit Behinderungen die uneingeschränkte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dieses Menschenrecht zu verwirklichen - die UN-Konvention wurde von der Bundesrepublik im Jahr 2009 ratifiziert - ist nun die Aufgabe der politischen Verantwortlichen. So startete die Bundesregierung 2011 eine Kampagne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und beschloss einen Nationalen Aktionsplan.


Inklusion als zentraler Gedanke der UN-Konvention aber ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft angeht. Sie lebt durch die Bereitschaft einzelner Akteure. Aus diesem Grund stellt der Landkreis Forchheim im Rahmen eines Projekts den Lebenshilfe Werkstätten Forchheim gGmbH Arbeitsplätze für Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen zu Verfügung.


Nach erfolgreicher schulischer Laufbahn erlernte Markus Pogadl (39) das Maler- und Lackiererhandwerk. In diesem Beruf arbeitete er drei Jahre, bis die Folgen eines Skiunfalls - Markus verletzte sich beide Schultern - eine Umschulung notwendig machte. Er entschied sich für den Beruf des Bürokaufmanns und trat die neue Herausforderung mit großem Elan an. Beinahe hatte er die Ausbildung abgeschlossen, als sich die ersten Anzeichen einer Erkrankung bemerkbar machten, die seine beruflichen Pläne abermals über den Haufen werfen würde: Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten machten ihm zu schaffen. Von der Hausärztin verordnete Arzneimittel halfen nicht. Nach einigen Untersuchungen brachte schließlich eine Computertomographie die Diagnose ans Tageslicht: Ein Gehirntumor sorgte für die Symtome. Markus war 24 Jahre alt.

 

Eine operative Entfernung des Tumors war angezeigt. Das Tumorgewebe konnte dabei auch vollständig entfernt werden. Allerdings musste Markus schwere Komplikationen in Kauf nehmen: "Die Operation hatte Sprach- und Bewegungsstörungen, Lähmungen und andere neurologische Ausfälle verursacht. Ich war auf den Rollstuhl angewiesen und brauchte Hilfe bei allen Verrichtungen des

 

 

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